CDK-Fraktion fordert Aufklärung zum Workshop „Funktionierende Lieferverkehre in der Innenstadt“

Die Fraktion Christlich Demokratische Konservative hat eine schriftliche Anfrage an Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder zum Workshop „Funktionierende Lieferverkehre in der Greifswalder Innenstadt“ gestellt.

Aus Sicht der Fraktion wirft die Veranstaltung mehrere Fragen auf. Der gewählte Rahmen mit externen Referentinnen aus Berlin, der Nutzung des Bürgerschaftssaals und einem mehrstündigen Programm erscheint im Verhältnis zum Thema überdimensioniert. Gerade beim Lieferverkehr in der Innenstadt wäre aus Sicht der CDK ein direkter und praxisnaher Austausch mit den betroffenen Einzelhändlern, Gastronomen und dem zuständigen Fachamt sinnvoller gewesen.

„Die Menschen vor Ort kennen die konkreten Probleme der Greifswalder Innenstadt am besten. Deshalb wollen wir wissen, welchen tatsächlichen Mehrwert dieses aufwendige Format gebracht hat“, erklärt Fraktionsvorsitzender Axel Hochschild.

Die CDK-Fraktion fragt daher unter anderem nach den entstandenen Gesamtkosten, der Finanzierung, der Zahl der teilnehmenden Akteure sowie den konkreten Ergebnissen des Workshops. Außerdem soll geklärt werden, wie diese Ergebnisse dokumentiert, öffentlich zugänglich gemacht und verbindlich in die Fortschreibung des Verkehrskonzepts Innenstadt eingearbeitet werden.

Ziel der Anfrage ist Transparenz gegenüber Bürgerschaft und Öffentlichkeit. Beteiligungsformate müssen aus Sicht der CDK-Fraktion nachvollziehbar, wirksam und vor allem an den tatsächlichen Bedürfnissen der Betroffenen vor Ort ausgerichtet sein.

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